Edelmetallwissen - aufbereitet von Goldpreis-Goldankauf Rosendorfer in München

Mendeleev Edelmetalle sind Metalle, die im reinen Zustand sehr beständig sind und daher auch in der Natur gediegen vorkommen. Sie zeigen keine oder nur eine sehr begrenzte Neigung, eine chemische Verbindung mit Stoffen aus der Umgebung einzugehen, beispielsweise mit dem Sauerstoff der Luft. Edelmetalle werden von nichtoxidierenden Säuren wie etwa verdünnter Salzsäure nicht gelöst, in oxidierenden Säuren können sie in Lösung gehen, beispielsweise Silber in Salpetersäure oder Gold und Platin in Königswasser, einem Gemisch aus einem Teil konzentrierter Salpetersäure und drei Teilen konzentrierter Salzsäure.

Zu den Edelmetallen gehören: Gold, Silber, Quecksilber und Rhenium sowie die Platinmetalle Ruthenium, Rhodium, Palladium, Osmium, Iridium und Platin. Man unterscheidet die klassischen Edelmetalle von Halbedelmetallen wie Kupfer oder Bismut. Die Einteilung in Edelmetalle und Halbedelmetalle ist zu einem gewissen Grad willkürlich und wird nicht einheitlich getroffen.

Edelmetalle sind dadurch gekennzeichnet, dass sie über eine geringe Elektronenaffinität verfügen, das heißt, sie zeigen eine geringe Fähigkeit ein zusätzliches Elektron zu binden. Diese Eigenschaft sorgt dafür, dass sie nur begrenzt reaktionsfähig sind. Zudem besitzen Edelmetalle ein positives Normalpotenzial. Dabei handelt es sich um eine Eigenschaft, die für das elektrochemische Verhalten eines Metalls verantwortlich ist. Chemische Elemente werden in der sogenannten elektrochemischen Reihe nach der Größe ihres Normalpotenzials angeordnet.

Als Bezugspunkt mit dem Wert 0 wählte man den Wasserstoff. In dieser Reihe sind die chemischen Elemente von links nach rechts nach ihrem Normalpotenzial sortiert, beginnend mit den Minuswerten und übergehend in die Pluswerte. Daran lässt sich leicht ablesen, wie edel ein Metall ist. Ganz rechts erscheinen die edelsten Metalle. Von links nach rechts ergibt sich für die Edelmetalle also folgende Reihe: Rhenium, Ruthenium, Rhodium, Silber, Osmium, Quecksilber, Palladium, Iridium, Platin und Gold. Im Periodensystem der Elemente sind die Edelmetalle benachbart.

Das Periodensystem der Elemente

Ein wesentliches Hilfsmittel, um die Einordnung und Gruppierung von chemischen Elementen ablesen zu können, ist das Periodensystem. In diesem Modell werden alle Elemente in einer Tabelle aufgeführt, unterteilt in Zeilen (Perioden oder Reihen) und Spalten (Gruppen) und aufgelistet aufsteigend nach ihrer Ordnungszahl. Elemente, die dieselbe Anzahl von Elektronenschalen besitzen, erscheinen in Perioden nebeneinander. Die Zahl der Elektronen und auch der Protonen nimmt von links nach rechts zu. In den Spalten, d.h. der senkrechten Anordnung, steigt von oben nach unten die Anzahl der Elektronenschalen.

Das Periodensystem zeigt also den Zusammenhang von Atomstruktur und chemischen sowie physikalischenEigenschaften. Chemische Elemente, die zu einer Gruppe gehören, besitzen ähnliche physikalische und chemische Eigenschaften. Insgesamt werden die Elemente in 18 Gruppen eingeteilt. Die Edelmetalle gehören allesamt zur großen Gruppe der Übergangsmetalle und sind sowohl in der senkrechten als auch in der waagrechten Ordnung benachbart. Sie bilden jedoch im Periodensystem keine eigene Gruppe.

Das Periodensystem wurde im Lauf des 19. Jahrhunderts entwickelt. Ein Pionier auf diesem Gebiet war der deutsche Chemiker Johann Wolfgang Döbereiner, der 1817 feststellte, dass die Elemente Calcium, Strontium und Barium sowohl in ihrem Atomgewicht als auch in ihren chemischen Eigenschaften eine Ähnlichkeit aufweisen. Er war also der erste, der einen Zusammenhang zwischen Atommasse und chemischen Eigenschaften konstatierte. 1863/64 war es der britische Chemiker John Newlands, der die Elemente in einer Tabelle aufsteigend nach ihrem Atomgewicht anordnete, die Erstellung eines konsistenten Systems gelang ihm jedoch nicht.

Dieses Verdienst gebührt dem deutschen Chemiker Julius Lothar Meyer und dem russischen Chemiker Dmitri Mendelejew, die beide unabhängig voneinander das im Wesentlichen bis heute gültige Modell vorschlugen. Die beiden Wissenschaftler ließen in ihrem Ordnungssystem Positionen mit bis dahin unentdeckten Elementen frei, deren chemische und physikalische Eigenschaften aber tatsächlich vorhergesagt werden konnten. Meyer und Mendelejew stritten jahrelang darum, wer diesen Erfolg für sich reklamieren könne. Meyers Arbeiten waren früher entstanden, er hatte sie jedoch zehn Monate nach Mendelejew veröffentlicht. Durch das später entwickelte Atommodell konnte das System bestätigt werden.

 

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