Fluch des Goldes - Goldpreis-Goldankauf.de Rosendorfer München



Die Gier nach Gold

gold-geschichte-goldpreis-geiz-2Seit Tausenden von Jahren übt Gold eine magische Anziehungskraft auf den Menschen aus. Schönheit, Seltenheit und Unvergänglichkeit des edlen Metalls machen es kostbar. Um in seinen Besitz zu gelangen, waren waghalsigen Männern keine Anstrengungen und Risiken zu groß. Doch oft standen Aufwand und Ertrag in einem beträchtlichen Missverhältnis, die Mühen wurden häufig nicht belohnt. Goldgier war der Ansporn für große Leistungen. Bedeutende Erfindungen waren notwendig, um das wertvolle Metall schließlich in Reinform erhalten zu können. Kontinente wurden entdeckt, um Goldschätze zu gewinnen. Goldschmiede vollbrachten große künstlerische Leistungen bei der Bearbeitung des gelb gleißenden Materials.


Aber die menschliche Gier nach Gold schrieb viele düstere Kapitel der Geschichte. Der Wunsch, Gold zu erbeuten, korrumpierte den Menschen und ließ ihn alle moralischen Schranken missachten. Um edles Metall zu erlangen, wurden Kriege geführt, Länder verwüstet und Völker versklavt. Damit Prunksucht und Verschwendungssucht der Mächtigen befriedigt werden konnten, verübte man die schlimmsten Grausamkeiten. Betrug und Gewalt begleiten die Geschichte des Goldes zu allen Zeiten. Auf der Jagd nach Reichtum nahmen Goldsucher die größten Strapazen und Mühen auf sich. Viele fanden den Tod, vermögend wurden die wenigsten. Die Historie des Goldes ist reich an Geschichten, die von Wahnbildung und Vergeblichkeit erzählen.


Die bekanntesten Sagen der griechischen Mythologie, die von Gold erzählen, sind Geschichten von der Unheil stiftenden Macht und dem Fluch des Goldes. Die Sage von der Argonautenfahrt und der Jagd des Jason nach dem Goldenen Vlies, dem Fell eines goldenen, geflügelten Widders endet in Tod und Verderben. Die Geschichte des Königs Midas, dem alles, was er berührt, zu Gold wird, erzählt von menschlicher Habgier und Dummheit. Auch das Urteil des Paris bewirkt Unheil. Der trojanische Königssohn soll entscheiden, welche der drei Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite die Schönste ist. Paris wählt Aphrodite und überreicht ihr einen goldenen Apfel. Diese Entscheidung löst Enttäuschung, Neid und Missgunst bei den unterlegenen Göttinnen aus. Hera und Athene schwören den Trojanern ewige Feindschaft und wirken so am Fall Trojas mit, das nach zehnjähriger Belagerung dem Untergang geweiht ist.


Wie viele Kriege geführt wurden, um an Gold zu kommen, ist unbekannt. Die Erbeutung wertvoller Bodenschätze spielte jedoch häufig eine wichtige Rolle, wenn Herrscher zu den Waffen riefen. Die Heere der ägyptischen Pharaonen unterwarfen im 2. Jahrtausend v. Chr. die Nubier, um deren reiche Goldlagerstätten ausbeuten zu können. Philipp II. von Makedonien streckte seine Hände aus nach den thrakischen Bergwerken. Sein Sohn Alexander der Große häufte große Goldreichtümer an, während er durch zahlreiche Eroberungen ein Weltreich schuf. Cäsar führte Krieg in Gallien, denn er wusste, dass im Land der Kelten Gold zu holen war, das er zur Finanzierung seiner Machtambitionen benötigte. Dem Römischen Imperium gelang der Aufstieg zur Weltmacht mit Hilfe der Goldreichtümer Iberiens, Thrakiens, Dakiens, Galliens und Ägyptens. Die spanischen Konquistadoren zerstörten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, von Goldgier getrieben, die Hochkulturen der Azteken und der Inkas. Tausende von Menschen wurden getötet oder versklavt. Zu allen Zeiten wurde Gold in den Bergwerken von Sträflingen und Kriegsgefangenen unter unmenschlichen Bedingungen gewonnen.


Die Goldräusche der Geschichte veranlassten Hunderttausende von Männern, ihre Heimat zu verlassen, um ihr Glück zu versuchen. Dabei nahmen sie fürchterliche Strapazen auf sich. Reich wurden die wenigsten von ihnen. In den Goldsuchergebieten herrschte Gesetzlosigkeit. Den Auftakt bildete Ende des 17. Jahrhunderts der Goldrausch in Brasilien, der Menschen aus allen Landesteilen in die Region des heutigen Bundesstaates Minas Gerais lockte, mehrere hunderttausend Menschen folgten aus dem Mutterland Portugal. Mitte des 19. Jahrhunderts zog der Goldfund in Kalifornien viele Männer aus allen Schichten und aus aller Herren Länder in den amerikanischen Westen. Die Anreise war beschwerlich, die Verhältnisse vor Ort chaotisch. Das Goldfieber in Australien, das wenige Jahre später einsetzte, sorgte dafür, dass aus vielen Regionen nahezu alle Männer ihre Heimat verließen. Frauen und Kinder blieben zurück. Kälte, Eis und Schnee machten beim Goldrausch in Alaska Ende des 19. Jahrhunderts die Anreise und das Leben vor Ort außerordentlich entbehrungsreich. Nicht einmal die Hälfte erreichte ihr Ziel im Klondike-Yukon-Gebiet. Viele kehrten um oder kamen ums Leben.

 

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